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zu 5.1
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Neben den landschaftlichen und topographischen Gegebenheiten ist die artenreiche Natur- und die gewachsene Kulturlandschaft Grundlage für die große Beliebtheit der Region als Erholungs-, Freizeit und Sportstandort. Im Hinblick auf ständig steigende Raumansprüche, bedarf es einer besonderen Gewichtung der ökonomischen, ökologischen, kulturellen und sozialen Belange.
Freizeitaktivitäten - wie Wandern, Baden, Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking, Golf, Reiten, Tennis usw. - können in fast allen Teilen der Region ausgeübt werden. Wohingegen Wasser- (z.B. Segeln, Surfen) und Wintersport (z.B. Skilaufen, Rodeln) an bestimmte natürliche Standortvoraussetzungen gebunden sind.
Im südlichen Teil der Region sind die Kapazitätsanforderungen an die Freizeiteinrichtungen höher als im Norden, da sie sowohl von Einheimischen als auch von Touristen besucht werden. |
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zu 5.2 |
Wandern, Nordic Walking, Radwandern, Radfahren und Reiten gehören zu den beliebtesten Formen der Extensiverholung. Dem steigenden Bedürfnis weiter Bevölkerungskreise nach Erholung in einer ruhigen, landschaftlich reizvollen Umgebung kann durch den Ausbau und der weiteren Vernetzung der Wander-, Rad- und Reitwege Rechnung getragen werden. Insbesondere kommt es darauf an, das Angebot an vernetzten Winterwanderwegen in höheren Lagen zu verbessern und Trassierungen möglichst abseits ökologisch empfindlicher Bereiche auszuwählen.
In Bezug auf das "Bayernnetz für Radler" ist in erster Linie eine Verbesserung der Beschilderung erforderlich. |
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zu 5.3 |
Da sich Golf zunehmend zu einer Breitensportart entwickelt, ist davon auszugehen, dass der Bedarf an Golfplätzen weiter steigen wird.
Es ist von besonderer Bedeutung, Golfplätze möglichst gut in das Landschaftsbild zu integrieren. Diejenigen Flächen, die nicht dem Spielbetrieb dienen, können möglichst standorttypische Lebensräume für Pflanzen und Tiere bieten und von intensiven Pflegeeingriffen freigehalten werden. Bei der Errichtung von Golfplätzen bedarf es der Rücksichtnahme auf ökologisch besonders sensible Flächen. |
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zu 5.4 |
In der Region gibt es zahlreiche Gewässer, die sich für den Wassersport eignen. Dabei ergeben sich bisweilen Überschneidungen von Belangen des Wassersports mit denen des Naturschutzes und des Fischereiwesens. Um möglichst allen Belangen Rechnung zu tragen kommt es darauf an, den Wassersport von ökologisch wertvollen Bereichen und anderen Erholungsbereichen (z.B. Badezonen, Fischereibereiche) abzugrenzen - sowohl am Ufer als auch im Wasser.
Für die Anlage von Einrichtungen des Wassersports, insbesondere von Bootshäfen, Landliegeplätzen und Wasserliegeplätzen (Bojenfelder), bietet sich eine räumliche Zuordnung zu den, für den Wassersport geeigneten, Wasserflächen an. Aufgrund des Mangels an geeigneten Flächen ist die Erweiterung bestehender Anlagen einer Neuerrichtung vorzuziehen - anders ist die Situation, wenn Neuanlagen zur Auflösung ökologisch störender alter Anlageplätze führen. |
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zu 5.5 |
Sowohl die Abfahrtsstrecken, als auch die zur skisportlichen Nutzung notwendigen Erschließungsanlagen (Bergbahnen, Skilifte, Anlagen zur technischen Beschneiung, Zufahrtsstraßen, Parkplätze etc.) haben Auswirkungen auf das Landschaftsbild und die Ökologie.
In den Schwerpunktgebieten des alpinen Skisports sind daher vorrangig qualitative Verbesserungen von Anlagen und geeignete Ergänzungen der Erschließung neuer Gebiete vorzuziehen. |
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zu 5.6 |
Durch den Skilanglauf hat der Wintersport auch im Alpenvorland an Bedeutung gewonnen. Die Möglichkeiten des Skilanglaufs lassen sich vor allem durch die Vernetzung bestehender Loipen verbessern. Des Weiteren tragen die Bereitstellung von Parkplätzen sowie die Anbindung an den ÖPNV zur Attraktivitätssteigerung dieser Wintersportart bei. |
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zu 5.7 |
Die Leistungszentren (Bundesleistungszentrum für Eishockey in Füssen sowie Bundes- und Landesleistungszentrum für Eiskunstlauf in Oberstdorf) und das alpine Trainingszentrum in Bad Hindelang-Oberjoch (Kerndisziplinen: Riesenslalom und Slalom) sind überregional bedeutsame Einrichtungen. Für die Ausbildung und das Training von Nachwuchstalenten und Spitzensportlern aus dem gesamten Bundesgebiet, teilweise sogar aus dem Ausland, sind diese Einrichtungen unverzichtbar.
Die Einrichtungen dieser hochrangigen Sportzentren stehen insbesondere auch dem Breitensport (Vereinsport) zur Verfügung. Somit tragen sie zur Förderung des Sports im regionalen Bereich maßgeblich bei und können dem Angebot an touristischen Infrastruktureinrichtungen zugerechnet werden.
Das Trendsportzentrum Nesselwang stellt attraktive Sport- und Trainingsmöglichkeiten vor allem für Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Besonders bedeutend für die Region ist die dadurch entstandene Trainingsmöglichkeit für Biathlon sowie die Förderung des Behindertensports im Trendsportzentrum. |
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zu 5.8 |
Die Sportinternate in Hohenschwangau und Oberstdorf ermöglichen jungen Spitzensportlern, ihre schulische Ausbildung mit dem Sport zu vereinbaren. Für die jungen Talente ist der Verbleib im familiären und gewohnten schulischen Umfeld von großer Bedeutung, was in den Sportinternaten in Hohenschwangau und Oberstdorf gewährleistet ist.
Das Projekt Partnerschulen des Wintersports zielt auch hin auf die bessere Vereinbarkeit von schulischer Ausbildung und Sportlerkarriere. Die Fortführung des Projekts Partnerschulen des Wintersports ist sowohl für die Wintersportregion Allgäu als auch für die angehenden Spitzensportler von großer Bedeutung. Eine Ausweitung des Projekts auf die Jahrgangsstufen neun und höher wäre erstrebenswert. |
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